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Niedrigenergiehäuser

Niedrigenergie- und Passivhäuser:

Unser Architekturschwerpunkt liegt dabei in einer konsequenten, wirtschaftlich, architektonisch anspruchsvollen Planung und der ästhetischen Umsetzung von Neubau- oder Sanierungsprojekten als Niedrigenergiehaus (KfW 40/ 60) oder Passivhaus.

Zusammen mit unserem Partner für Energieberatung und ökologische Konzepte, Herrn Dipl.-Ing. Dietmar Kraus, entwickeln wir hier im Büro ein für den Verbraucher und Bauherrn maßgeschneidertes, sinnvolles und zeitgemäßes Energiespargesamtkonzept.

Zum Beispiel: Nachweis über den energiesparenden Wärmeschutz / Energieausweis (d.h. rechnerisch und baulich umgesetzter, vorhandener Jahresprimärenergiebedarf von unter 40 KWh/m² oder 60 KWh/m²) und Verwendung einer energiesparenden Anlagentechnik. (z.B. Anforderungen für Niedrigenergiehäuser und Energieeinsparverordnung EnEV 2007)

In unserem Fall heißt das zum Beispiel gezielte Energieeinsparmaßnahmen wie:

  • kompakte Kubatur bei der Gebäudeplanung und möglichst geringe Wärmeverlusten durch Gebäudehülle oder Wärmebrücken
  • Auswahl des richtigen Wärmedämmmaterials für die Außenhaut bzw. Verwendung von sehr hochwertigen Wärmedämmziegel für das Außenmauerwerk im Bezug auf den Wärmeschutznachweis/ Energiepass (z.B. ein U- Wert 0,18 W/(m²K) für KfW 40 Häuser und U- Wert 0,23 W/(m²K) für KfW 60 Häuser)
  • Einsatz von 3- Scheiben- Isolierverglasung z.B. mit U- Wert von 0,9 W/(m²K) (durchschnittlicher U-Wert für Rahmen und Isolierverglasung z.B. für Passivhäuser und Häuser mit sehr großen Glasflächen)
  • Einsatz einer effizienten, energiesparenden Heizungsquelle z.B. mit Kompaktwärmepumpen (Kombination von Luft- und Erdwärme) oder Wärmepumpenanlagen für Trink- und Brauchwasseraufbereitung z.B. mit Grundwasser, Sole- oder Flächenkollektoren (sogenannte Erdwärme) oder z.B. Splitt- Luftwärmepumpe vollmodulierend (d.h. niedrige Betriebskosten durch Anpassung der Leistungsabgabe an den Energiebedarf und durch monovalenten Betrieb; Verzicht auf den Elektroheizstab oder anderen Heizquellen*) *Quelle: Heliotherm Wärmepumpentechnik Ges.m.b.H.
  • Speicherung des aufbereiteten Warmwassers (z.B. über Pufferspeicher ohne Heizschwert) und damit Nutzung des günstigeren Nachtstromtarifes
  • vorzugsweise Einsatz einer Fußbodenheizung mit entsprechendem Querschnitt und Nutzung der niedrigen Vorlauftemperatur (d.h. sinnvoller da weniger Heizleistung notwendig)
  • Verlegung zusätzlicher Heizkreise für Handtuchheizkörper in den Bädern für die Übergangszeit
  • Verlegung zusätzlicher Warmwasserleitungen für Spül- und Waschmaschine
  • Einsatz einer kontrollierten Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung durch einen Wärmetauscher

Additive Maßnahmen zur Rohstoff- und CO2- Einsparmaßnahmen wie:

  • Einsatz von Photovoltaikanlagen (finanzieller Bonus durch Einspeisung ins Stromnetz) bzw. zumindest Verlegung von Leerrohrleitungen für eine nachträgliche Nutzung von Photovoltaik- oder Solaranlagen (Preis/ Leistungsverhältnis im Vergleich zum Stromverbrauch einer Wärmepumpe noch nicht rentabel)
  • Einsatz einer Regenwasserzisterne (z.B. 6000 Liter) für Gartenwasser mit Nachspeisemodul und zusätzlicher Leitungen für Toilette und Waschmaschine (sogenanntes Grauwasser)
  • Einsatz eines zusätzlichen Heizkamins oder Grundofen als Heizquelle für die Übergangsmonate und zur Fußbodenheizung
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